Religiosität oder Fanatismus

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  • | Monday, 30 January, 2017

Ein neuer Form des Fanatismus ist es, dass man für eine bestimmte Gruppe oder eine bestimmte Partei fanatisch eintritt. Man merkt, dass die Loyalität dieser Leute nur den Anhänger dieser Gruppe bzw. dieser Partei gegenüber ist und nicht gegenüber den ganzen Muslimen. Manche glauben, dass solche Verhalten eine Art von Religiosität ist, obwohl die Religion hat dies verbietet und für etwas niederträchtiges hielt. Allah der Erhabene sagt „Die Gläubigen sind doch Brüder. So stiftet Frieden zwischen euren beiden Brüdern und fürchtet Allah, auf dass ihr Erbarmen finden möget“ (Sure 49: 10). Der Glaube und die guten Taten sind die einzigen Grunde für die Bevorzugung einer vor dem Anderen. Allah der Erhabene sagt „ O ihr Menschen, Wir haben euch von Mann und Weib erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, dass ihr einander kennen möchtet. Wahrlich, der Angesehenste von euch ist vor Allah der, der unter euch der Gerechteste ist. Siehe, Allah ist allwissend, allkundig“ (Sure 49:13). Diese Pluralität und Vielfältigkeit ist ein klares Zeichen für Allahs Macht. Der Erhabene sagt „Und zu Seinen Zeichen gehört die Erschaffung der Himmel und der Erde und (auch) die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Darin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden“ (Sure 30: 22).

Der Islam hat diesen Fanatismus verboten, weil Fanatismus negative Einwirkung auf islamische Gemeinde und auf die ganze Menschheit hat. Er könnte einen dazu führen, schlechte Sachen zu tun, die in Widerspruch zu den Tugenden stehen. Ein Fanatiker könnte ungerecht oder despotisch verhalten, weil er die Meinungen der anderen für unwichtig hält. Er könnte auch lügen, um seiner Meinung bzw. seiner Schulrichtung zu unterstützen.

Es ist nicht zu zweifeln, dass geistige Fanatismus zum geistigen Radikalismus und zur religiösen Übertreibung führt. Dies zeigt die Religion vor der ganzen Welt in einem negativen Bild, was dazu führt, dass die Leute Angst vor dieser Religion haben. Auf diese Art und Weise rufen solche Personen zum Radikalismus auf und nicht zur Toleranz oder zum gegenseiteigen Kennenlernen, wie der Islam befahl.   

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