Die körperlichen Bestrafungen im Islam

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  • | Wednesday, 15 February, 2017

Die körperlichen Bestrafungen im Islam wurden festgesetzt, um Krimi zu hindern und die Gesellschaft zu schützen, und nicht für Rache oder Schadenfreude. Gibt es einen einzigen Staat sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, der keine Gesetze verabschiedet, um die Gesellschaft vor Verbrechern und Frevlern zu schützen? Die körperlichen Bestrafungen im Islam dienen nur als Mittel dazu, die wichtigen Bedürfnisse, die für die Existenz der Menschen notwendig sind, wie die Seele, die Familie und das Vermögen, zu schützen. Dies gilt als Schutz für ein Geschöpf, das von Allah geehrt wurde. Allah sagt „Und Wir haben ja die Kinder Adams geehrt; Wir haben sie auf dem Festland und auf dem Meer getragen und sie von den guten Dingen versorgt, und Wir haben sie vor vielen von denen, die Wir erschaffen haben, eindeutig bevorzugt“

Der Islam als Religion der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit setzt für die körperlichen Bestrafungen diverse Bedingungen voraus, deren Erfüllung normalerweise schwer ist. Die strengen Bedingungen für die Feststellung einer bestimmten Straftat, das Ausfallen einer Strafe bei irgendeinem Zweifel, oder wenn ein Verbrecher sein Geständnis zurück nimmt, dienen alle als Mittel dazu, die Strafe aufzuheben.

 Der barmherzige Prophet sagte: „Wendet die körperlichen Strafen von den Muslimen ab, soweit ihr vermögt! Gäbe es für den Angeschuldigten einen Ausweg, dann entlastet ihn! Es ist dem Staatsoberhaupt angemessener, bei der Begnadigung einen Fehler zu begehen, als bei der Bestrafung.“

Wenn es keinen Ausweg gäbe, dann hat keine Gruppe oder Gemeinde, wie ihre Stellung sein mag, das Befugnis, diese Strafe zu vollziehen. Nur dem Staat steht dieses Recht zu. Deshalb gilt diejenige Person oder Gruppe, die eine dieser Strafen selbst vollzieht, als Verbrecher, die gegen das Gesetz Gottes verstößt.

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