Ein koranisches Prinzip gegen Rassismus: „Damit ihr einander Kennenlernt“

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„Das Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen“ hat in Ost und West eine spürbare Bewegung ausgelöst

Der Großimam bestätigt in seiner Rede auf dem Bahrain-Forum für Dialog: • „Das Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen“ hat in Ost und West eine spürbare Bewegung ausgelöst. • „Das Dokument über die...

Der Scheich von Al-Azhar ruft dazu auf, die Theorie „ des Kampfes der Kulturen“ durch die „des kulturellen Kennenlernens“ zu ersetzen und bestätigt

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Rechtsextremismus in sozialen Netzwerken
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Gleichberichtigung von Mann und Frau im Islam

Gleichberichtigung von Mann und Frau im Islam

Der Islam betrachtet die Männer und Frauen seit mehr als 1400 Jahren als gleichberechtigt. In dieser Zeit herrschte eine ungerechte Kultur den Frauen gegenüber. Da kam die Botschaft des Islam mit dem Motto „Frauen und Männer sind Geschwister“ und bestätigt die Gleichberichtigung zwischen denen.

Gleichberichtigung scheint klar in vielen verschiedenen Kontexten der Religion. Früher gaben einige Leute ihren Kindern böse Namen, was der Islam ablehnte. Er gebot den Eltern, ihren Kindern, Jungen oder Mädchen, schöne Namen zu benennen.

Der Islam unterscheidet nicht zwischen Männern und Frauen bei der Rechenschaft. Der Koran sagt: „Wer rechtschaffen handelt, sei es Mann oder Frau, und dabei gläubig ist, den werden Wir ganz gewiß ein gutes Leben leben lassen.“ (Sure 16: 97) Und „Da erhörte sie ihr Herr: "Ich lasse kein Werk eines (Gutes) Tuenden von euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau“ (Sure 3: 195)

Wenn Allah  im Koran von Adam und Eva erzählt, spricht Er die zwei zusammen an. Er sagt z.B.: „Da sagten Wir: "O Adam, dieser (da) ist dir und deiner Gattin gewiss ein Feind. Dass er euch beide ja nicht aus dem (Paradies)garten vertreibt! Sonst wirst du unglücklich sein.” (Sure 20:117) Und sagt auch: „Aber naht euch nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu den Ungerechten!“ (Sure 2: 35). Der Koran  zeigt sogar die hohe Stelle der Frau, als Allah Adam, den Mann, und nicht Eva, die Frau, tadelte: „ Aber da flüsterte ihm der Satan ein und sagte: "O Adam“ (Sure 20:120) und „So widersetzte Adam sich seinem Herrn, und da fiel er in Verirrung.“ (Sure 20: 121)

Der Islam unterstreicht sogar die Stelle der Frau dadurch, dass der Prophet in seinem Sterbebett fürchtete, dass nach seinem Tod die Frauen unterdrückt werden. So sagte er: „O ihr Menschen, behandelt eure Frauen gut und seid liebenswürdig zu ihnen, denn sie sind eure Partner und an euch gebunden.“

Deshalb sagen wir denjenigen, die die Frauen des Bildungsrechtes berauben, die sie zu Hause einsperren, und die sie unterstellen, dass all diese Verhaltensweisen, bloß Traditionen und Unwissen sind und nichts mit dem Islam zu tun haben.

Wenn wir die Geschichte genauer betrachten, finden wir, dass viele Männer die Hadithwissenschaft von Frauen erhielten. Es gab Frauen, welche an den Feldzügen des Propheten teilnahmen, und die aus dem Haus gingen und für viele Menschen nützlich waren. In Bezug auf die Überlieferung “die Frauen haben Mangel an Verstand und Religion“ könnt ihr die Auslegung lesen, die die Hadithwissenschaftler von Aisha, Frau des Propheten, berichteten.

Wären in der Zeit des Propheten gewesen, hätten wir alle ohne Ausnahamen gewusst, dass das Leben ohne Gleichheit zwischen Männern und Frauen nicht existieren kann.

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