FAZ:„Keine Horde ideologisch verblendeter Irrer“

Für die Publizistin Khola Maryam Hübsch ist klar: Nicht der Islam ist das Problem, sondern reformunwillige Muslime. Gleichzeitig klagt die muslimische Journalistin, in der Diskussion um den Kampf gegen den Islamischen Staat gehe es zu...

Al-Azhar verurteilt das Attentat gegen den ägyptischen Marineboot in der Sinai-Halbinsel

Al-Azhar verurteilt das Attentat, das heute eine bewaffnete Gruppe gegen einen Marinenboot in der Sinai-Halbinsel verübt hat. Der Anschlag kam während der Auseinandersetzungen zwischen einigen terroristischen Elementen und den...

FAZ:Polizei ermittelt Verdächtigen

Die türkische Polizei hat offenbar einen Verdächtigen identifiziert, der für den Anschlag von Suruc verantwortlich sein soll. Ministerpräsident Davutoglu vermutet die Drahtzieher des Attentats im Ausland.

Die Presse: IS-Terror: Es war wie Gehirnwäsche

Als 16-jähriger angehender Versicherungskaufmann konvertierte Oliver N. voriges Jahr zum Islam. Dann zog er von Wien nach Syrien, um sich der Terrororganisation IS anzuschließen. Nun steht er vor Gericht.

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Gewaltorientierter Rechtsextremismus in Deutschland
     Rechtsextremismus ist eine Ideologie, die viele verschiedene Ausprägungen in Deutschland hat. Zu ihm gehören gemäß des Verfassungsschutzberichts in 2018 nicht nur einige deutschen Parteien, beispielsweise die...
Thursday, 18 July, 2019
Rechtsextremismus in sozialen Netzwerken
Eine Studie über die Beiträge der Rechtsextremer und die der radikalen Islamisten in sozialen Netzwerken zeigt, dass es Gemeinsamkeiten zwischen radikalen Islamisten und Neonazis gibt. Dabei wurden zwischen 2013 und 2017 mehr als 10.000...
Tuesday, 3 July, 2018
Tag gegen Anti muslimischen Rassismus
Al-Azhar Observatorium schätzt die Entscheidung, Tag gegen Anti muslimischen Rassismus festzulegen, hoch. Der Tag trifft den 1. Juli jedes Jahr. Ein Zusammenschluss aus mehr als 20 Organisationen will auf islamfeindliche-Diskurse, -Praktiken und...
Sunday, 1 July, 2018
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Anonym
/ Categories: Artikel

Der Islam respektiert die Meinungsfreiheit

Der Islam respektiert die Würde des Menschen und erkennt den Menschen die Rechte an, die seine Menschlichkeit gewährleisten. Gleichzeitig verlangt er von ihm bestimmte Pflichten zu erfüllen, die seiner Rolle in diesem Leben entsprechen. Zweifelsohne gilt die Meinungsfreiheit als eines der wichtigsten Rechte, das die Menschen genießen müssen. Denn dadurch kann er seine geistige Überzeugung zu bestimmten Fragen begründen, egal ob diese von seiner Person, Familie oder Gesellschaft abhängig sind.

Der Islam bildet deshalb den allgemeinen Rahmen, in dem der Mensch seine Meinung äußern kann, denn der Begriff der Meinungsfreiheit ist vage und muss aufgrund diesbezüglich unterschiedlicher Ansichten geregelt werden. Dementsprechend soll die Freiheit des einen da aufhören, wo die Freiheit anderen anfängt. Hingegen wird der Begriff der Meinungsfreiheit von einigen Menschen missverstanden; sie versuchen sie ungezügelt auszuüben,  was folglich zu einer chaotischen Lage führt. Der Hauptgrund dieserchaotischen Auseinandersetzung unter den Gesellschaften ist quasi nicht das Prinzip der Meinungsfreiheit, sondern ihre Grenze und somit das, was ausgedrückt werden darf, denn jede Gesellschaft legt fest, was gesagt werden darf und was nicht.

Es ist völlig inakzeptabel, des Anderen Rechte im Namen von Meinungsfreiheit zu verletzen, denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht mangelende Verantwortung eines Menschen für seine Aussagen und Taten. Dies führt in einigen Situationen zu gesetzlichen Strafen.

Es gibt keine menschliche Gesellschaft, die eine absolute Meinungsfreiheit aufweist. Denn sonst würde dies zu einer unübersichtliche Situation führen. Gleichzeitig gibt es keine Gesellschaft, sei sie diktatorisch oder tyrannisch, in der Meinungsfreiheit verboten sein darf.

Schutz der Meinungsfreiheit wird im Islam als eine Pflicht des Herrschers und der Bürger angesehen. Während der Herrscher verpflichtet ist, das Prinzip der Meinungsfreiheit durch Beratung, Gerechtigkeit und Chancengleichheit durchzuführen, müssen die Bürger das Prinzip sowohl einzeln als auch in der Gruppe anwenden,denn ohne diese Art von Freiheitwürde das System der Gesellschaft nicht mehr funktionieren. Der Prophet Muhammad selbstfragte seinen Gefährten in verschiedenen Situationen nach Rat und sie äußertenganz frei ihre Meinung.

Die geleiteten Kalifen gaben auch den Männern und Frauen ihres Volkes die Freiheit ihre Meinung zu äußern. Eine Frau drückte damals ihre Meinung bezüglich der Höhe der Morgengabe vor dem Kalifen Omar aus. Während Omar einen bestimmten Betrag als Morgengabe festlegen wollte, widersprach ihm die Frau. Darauf hin sagte Omar: die Frau hätte Recht und Omar selbst läge falsch. Zusammenfassend kann man daraus schließen, dass die Meinungsfreiheit erkennbar menschliches Recht im Islam ist, welches menschliches Dasein gewährleistet.

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