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Der Scheich von Al-Azhar lehnt die Verbreitung des Begriffs "islamischer Terrorismus" ab und fordert, dass seine Verwendung unter Strafe gestellt wird

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Al-Azhar-Observatorium für Bekämpfung des Extremismus hält den Angriff auf zwei Frauen in Spanien für ein aggressives Verhalten und einen...

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Sunday, 1 July, 2018
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Anonym
/ Categories: Artikel

Vorstellung des Begriffs Kalifat und Huldigung bei Daesch

Im Artikel „Turuq al-nasr“ (d.h. Wege zum Sieg) in Rumiyah-Zeitschrift (vom IS veröffentlichte Zeitschrift) kam vor, dass zu Voraussetzungen des Siegs gehört, dem Kalifen zu folgen und ihm blind zu gehorchen. Als Beleg dafür beziehen sie sich auf den Hadith, den von Ibâda Ibn as-Samit überliefert wurde, in dem es heißt: „Wir leisteten dem Gesandten Allahs (s) den Treueschwur, auf dass wir hören und gehorchen, in allem, was uns lieb und unlieb ist, dass wir die Befehlsgewalt denjenigen, die sie innehaben, nicht streitig machen, und dass wir die Wahrheit aufrecht halten bzw. sie aussprechen, wo immer wir auch sind, und in Allah nicht den Tadel eines Tadelnden fürchten." .Daraus schlussfolgert der Verfasser, dass jede individuelle Bemühung um Rechtsfindung verboten ist, auch wenn es richtig wäre. Da steht seiner Ansicht nach die Gefahr, dass das Ergebnis der Bemühung um Rechtsfindung den Befehlen des Kalifen widersprechen würde.

Um den Herrscher zu gehorchen muss man den Herrscher respektieren, ehren und nur von den guten Seiten seines Charakters reden.

Wenn man das dies im Betracht zieht, dann findet man heraus, dass es sich hier eher um Sklaverei handelt als um Gehorsamkeit: Dabei darf man sich über die Befehle um eine bessere Meinung nicht bemühen, keiner darf sein Recht auf die Herrschaft bestreiten. Man soll ihn immer loben und darf ihn nie kritisieren, als ob die Rede hier von einem Heiligen wäre.

Dies gehört überhaupt nicht zu den Lehren des Islam. Weder der Prophet noch seine Gefährten noch seine Kalifen haben das getan. Hier führen wir einige Beispiele an, in denen die Gefährten dem Propheten widersprochen haben:

1. Abû Sa´îd al-Khodarî überlieferte vom Propheten Muhammad, der sagte: „Setzt euch nie an die Straßen zusammen! Da wendeten die Gefährten ein: „Aber wo sollen wir unsere Räte halten?“ Der Prophet erwiderte: „wenn dies unbedingt wäre, dann gebt dem Weg sein Recht.“ Dann fragten: „Und was ist das Recht des Weges?“. Da sagte er: „ den Blick sinken, keine Schaden hinzufügen, auf die Begrüßung reagieren, die Tugenden verbreiten und die Lästern verhindern“  (überliefert von Bukhârî und Muslim)

2. Al-Khabab Ibn al-Mundhir ibn al-.Dschamûh sagte im Feldzug vom Badr: O, der Gesandte Allahs, siehst du diesen (von dir ausgewählten) Ort. Ist das ein Befehl vom Allah (, dass wir uns hier niederlassen), oder Ist es deine freie Meinung? Der Prophet antwortete ihm darauf: „Es ist die Meinung, der Krieg und die Kriegslist.“ Daraufhin wendete er ein und schlug vor, dass man sich bei den Brunnen niederlässt, die sich unmittelbar bei den Götzendienern befinden und die restlichen Brunnen zuschüttet, damit dem Heer der Götzendiener kein Wasser bliebe. Dem Propheten gefiel dieser Vorschlag und erteilte die Anordnung zur Durchführung.

3. Als die Morgengabe (mahr) für die Braut zu einer Zeit immer höher wurde, so dass manche Männer es sich nicht leisten konnten zu heiraten, wollte der zweite Kalif Umar die Höhe der Morgengabe beschränken. Eine Frau aus dem Volk stand auf und sagte ihm, dass dies nicht sein Recht sei und zitierte den Koranvers (Sure 4:20). Umar sagte daraufhin: „Die Frau hat recht, Umar hat einen Fehler gemacht“.

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