Al-Azhar Observatorium: Rassistische Handlungen führen zur Spaltungen und Unruhen in der Gesellschaft führen

     Al-Azhar Observatorium für Bekämpfung des Extremismus würdigt die Entscheidung des Amtsgerichtes in Mönchengladbach gegen einen 35-jährigen bekannten Rechtsextremisten, der vor eine Moschee ein Hakenkreuz und Schweinkopf...

Angriffe auf Gebetshäuser sind im Islam gründlich verboten

     Al_Azhar_Observatorium für Bekämpfung des Extremismus verurteilt den Angriff auf die Synagoge in Österreich seitens eines syrischen Flüchtlings. Solcher Tat steht vollkommen in Widerspruch zu den islamischen Lehren, da...

Der Großimam wurde als die Erste Person des Jahres gewürdigt

     In Anwesenheit des Königs Sultan Abdullah Ahmed Shah und des Ministerpräsidenten Muhyi al-Din Yasin würdigt Malaysia den Großimam von Al-Azhar Prof. Dr. Ahmed Al-Tayeb als "die erste Person des Jahres" wegen seiner...

Al-Azhar Observatorium gratuliert den Muslimen auf der ganzen Welt zum islamischen neuen Jahr

     Das islamische Neujahr ist mit der Auswanderung des Propheten Mohammed, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, von Mekka nach Medina verbunden, weil dieses Ereignis ein der wichtigsten Ereignisse in der islamischen Geschichte...

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Gewaltorientierter Rechtsextremismus in Deutschland
     Rechtsextremismus ist eine Ideologie, die viele verschiedene Ausprägungen in Deutschland hat. Zu ihm gehören gemäß des Verfassungsschutzberichts in 2018 nicht nur einige deutschen Parteien, beispielsweise die...
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Rechtsextremismus in sozialen Netzwerken
Eine Studie über die Beiträge der Rechtsextremer und die der radikalen Islamisten in sozialen Netzwerken zeigt, dass es Gemeinsamkeiten zwischen radikalen Islamisten und Neonazis gibt. Dabei wurden zwischen 2013 und 2017 mehr als 10.000...
Tuesday, 3 July, 2018
Tag gegen Anti muslimischen Rassismus
Al-Azhar Observatorium schätzt die Entscheidung, Tag gegen Anti muslimischen Rassismus festzulegen, hoch. Der Tag trifft den 1. Juli jedes Jahr. Ein Zusammenschluss aus mehr als 20 Organisationen will auf islamfeindliche-Diskurse, -Praktiken und...
Sunday, 1 July, 2018
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Anonym
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Der Islam respektiert die Meinungsfreiheit

Der Islam respektiert die Würde des Menschen und erkennt den Menschen die Rechte an, die seine Menschlichkeit gewährleisten. Gleichzeitig verlangt er von ihm bestimmte Pflichten zu erfüllen, die seiner Rolle in diesem Leben entsprechen. Zweifelsohne gilt die Meinungsfreiheit als eines der wichtigsten Rechte, das die Menschen genießen müssen. Denn dadurch kann er seine geistige Überzeugung zu bestimmten Fragen begründen, egal ob diese von seiner Person, Familie oder Gesellschaft abhängig sind.

Der Islam bildet deshalb den allgemeinen Rahmen, in dem der Mensch seine Meinung äußern kann, denn der Begriff der Meinungsfreiheit ist vage und muss aufgrund diesbezüglich unterschiedlicher Ansichten geregelt werden. Dementsprechend soll die Freiheit des einen da aufhören, wo die Freiheit anderen anfängt. Hingegen wird der Begriff der Meinungsfreiheit von einigen Menschen missverstanden; sie versuchen sie ungezügelt auszuüben,  was folglich zu einer chaotischen Lage führt. Der Hauptgrund dieserchaotischen Auseinandersetzung unter den Gesellschaften ist quasi nicht das Prinzip der Meinungsfreiheit, sondern ihre Grenze und somit das, was ausgedrückt werden darf, denn jede Gesellschaft legt fest, was gesagt werden darf und was nicht.

Es ist völlig inakzeptabel, des Anderen Rechte im Namen von Meinungsfreiheit zu verletzen, denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht mangelende Verantwortung eines Menschen für seine Aussagen und Taten. Dies führt in einigen Situationen zu gesetzlichen Strafen.

Es gibt keine menschliche Gesellschaft, die eine absolute Meinungsfreiheit aufweist. Denn sonst würde dies zu einer unübersichtliche Situation führen. Gleichzeitig gibt es keine Gesellschaft, sei sie diktatorisch oder tyrannisch, in der Meinungsfreiheit verboten sein darf.

Schutz der Meinungsfreiheit wird im Islam als eine Pflicht des Herrschers und der Bürger angesehen. Während der Herrscher verpflichtet ist, das Prinzip der Meinungsfreiheit durch Beratung, Gerechtigkeit und Chancengleichheit durchzuführen, müssen die Bürger das Prinzip sowohl einzeln als auch in der Gruppe anwenden,denn ohne diese Art von Freiheitwürde das System der Gesellschaft nicht mehr funktionieren. Der Prophet Muhammad selbstfragte seinen Gefährten in verschiedenen Situationen nach Rat und sie äußertenganz frei ihre Meinung.

Die geleiteten Kalifen gaben auch den Männern und Frauen ihres Volkes die Freiheit ihre Meinung zu äußern. Eine Frau drückte damals ihre Meinung bezüglich der Höhe der Morgengabe vor dem Kalifen Omar aus. Während Omar einen bestimmten Betrag als Morgengabe festlegen wollte, widersprach ihm die Frau. Darauf hin sagte Omar: die Frau hätte Recht und Omar selbst läge falsch. Zusammenfassend kann man daraus schließen, dass die Meinungsfreiheit erkennbar menschliches Recht im Islam ist, welches menschliches Dasein gewährleistet.

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