Geburtstag des Propheten...

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Auszüge aus dem Wort des Großscheichs am 08.06.2015 in Florenz, Italien
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Auszüge aus dem Wort des Großscheichs am 08.06.2015 in Florenz, Italien

Im Geflecht der Depression und Verzweiflung, die über unsere Welt herrschen, die selbst vor einer kulturellen Dekadenz steht, entstand die Idee eines Treffens, bei dem eine Elite aus dem Westen mit einer anderen aus dem Osten zusammensitzt. Die beiden Gruppen untersuchen eine der äußerst schweren und komplizierten Angelegenheiten und hoffen darauf, einen Ausweg zu finden oder mindestens bei der Suche nach der Lösung einen Keim des Friedensbaums zu pflanzen, der vielleicht eines Tages fruchten würde.

Ich dachte, es ist für irgendeinen Forscher einfach wahrzunahemn, was der Osten und was der Westen ist, und die Unterscheide zwischen den beiden Konzepten ganz deutlich identifizieren und die Unklarheiten bezüglich der beiden Konzepten beseitigen zu können. Gescheitert sind bis jetzt aber jeder Versuch, eine bestimmte Bedetutng für diese beiden Gebilden, die geografisch gesehen voneinander entfernt sind, kulturell und historisch aber miteinander überschneiden, zu finden und - wie die Logiker sagen - deutlich und klar zu definieren. 

 

Die Stadt ,,Florenz“, die eine sehr alte Geschichte in der Kultur, Religion, Bildung und Kunst hat, die uns heute als Gäste aufnimmt, in deren Horizont und auf deren Boden wir die Erinnerungen zurückrufen, war damals ein der wichtigsten Kommunikationszentren

...

Und so wissen wir nicht, was der Westen für den Osten bedeutet? Bedeutet er das Christentum , der Säkularismus oder der Atheismus? Stellt er die miltärische oder die wirtschaftliche Macht dar? Bedeutet  er die Aufklärung und Menschenrechte? Oder ist er Faschismus und Rassismus?  

...

Der Einfluss der westlichen Kulur auf der östlichen bzw. islamischen Kultur ist so klar, dass ihn die Augen der Forscher nicht übersehen können bzw. dürfen. Die Stärke des Einflusses des Westens ist bis zu einem Ausmaß gelangen, dass der Westen die meisten islamischen Länder eines Tages besetzte

...

Meines Erachtens: Ich glaube, dass die Gemeinsamkeiten zwischen dem Osten und dem Westen, die sich im Austausch auf der wissenschaftlichen, kulturellen und künstlichen Ebene darstellen, bauen vielleicht den Boden für eine kulturelle Annäherung, die auf Integration, Austausch der Nutzen, Befestigung der demokratischen Grundsätze, Freiheit und Recht des Menschen im Orient (wie im Westen) auf sicheres und würdevolles Leben aufgebaut wird. Ich bin Voller Hoffnung, dass die mächtigen und reichen Städte den Absolutismus, die Einseitigkeit und Doppelmoral gegenüber dem Osten und dem Westen stoppen können. Sie müssen auch ihre willkürliche Politik

gegenüber den Schwachen und den Unterdrückten stoppen. Es handelt sich um eine Politik, die die Welt in zwei Lagern einteilen: ein Lager vom Reichtum, Sicherheit, Wohlstand, und wissenschaftliche, kulturelle, künstliche und zivilisierte Entwicklung und ein Lager von Kriegen, Blut, Terrorismus, Zerstörung, Armut, Unwissenheit und Krankheiten. 

Das überall in der Welt dominierende Hassgefühl der ungerechten Weltordnung gegenüber beschränkt sich nicht nur auf die Muslimen im Osten. Es handelt sich um ein gemeinsames Hassgefühl zwischen den Muslimen und einen weiten Kreis von denjenigen im Westen, die Gerechtigkeit und Frieden mögen. Die menschlichen Gefühle und Moralen bei dieser Gruppe im Osten und Westen sind eben ein Ergebnis der natürlichen Veranlagung  und der rein menschlichen Prinzipien. 

Zu Recht ist es in diesem Zusammenhang zu betonen, dass die im Osten lebenden Muslimen und Christen vor einer großen Verantwortung stehen: Sie müssen sich darum bemühen, ihre Einstellung zum Westen und den westlichen Völkern zu verbessern.

Das zwischenmenschliche Kennenlernen ist im Koran als göttliches Gesetz der internationalen Beziehungen verankert. Bedeutet das nicht, dass diese Angelegenheit (das gegenseitige Kennenlernen) verwirklicht werden kann?! Hauptsache ist dabei, dass man dafür eine gute Absicht und zielgerichtete Willenskraft haben.

Überall findet man bewaffnete Gruppierungen und Bewegungen, die öfter im Namen der Religion sprechen. Sie nutzen die heiligen Schriften aus, um den Anderen anzugreifen, zu töten, sein Vermögen beschlag zunehmen und ihn von seinem Land zu vertreiben. Es gibt da keine andere Lösung außer der Zusammenarbeit, um diese Krise zu überwältigen.

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