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Der Großscheich von Al-Azhar sagt ein Treffen mit dem amerikanischen Vizepräsidenten ab und betont: Die illegitimen und ungerechten Entscheidungen in Bezug auf Jerusalem müssen sofort rückgängig gemacht werden.
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Der Großscheich von Al-Azhar sagt ein Treffen mit dem amerikanischen Vizepräsidenten ab und betont: Die illegitimen und ungerechten Entscheidungen in Bezug auf Jerusalem müssen sofort rückgängig gemacht werden.

Der Großscheich von Al-Azhar sagt ein Treffen mit dem amerikanischen Vizepräsidenten ab und betont: Die illegitimen und ungerechten Entscheidungen in Bezug auf Jerusalem müssen sofort rückgängig gemacht werden.

Im Rahmen seiner festen Haltung zu der nichtigen Entscheidung der amerikanischen Administration, Jerusalem als Hauptstadt des zionistischen Besatzungsgebildes anzuerkennen und die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, was eine provokative Herausforderung an die Gefühle aller Muslime weltweit darstellt,….gab der Großscheich Prof. Dr. Ahmad At-Tayib, der Großscheich der ehrwürdigen Al-Azhar heute am Freitag bekannt, dass er einem offiziellen Antrag vom amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence , ihn am 20. Dezember zu treffen, eine Absage erteilte.

Die amerikanische Botschaft in Kairo hatte vor einer Woche einen offiziellen Antrag gestellt, um einTreffen zwischen dem US-Vizepräsidenten und dem Großscheich in Al-Azhar im Rahmen seiner Reise in die Region zu vereinbaren. Dem Antrag war der Großscheich damals nachgekommen, jedoch erklärt der Großscheich nach der amerikanischen ungerechten und willkürlichen Jerusalem-Entscheidung seine strikte und entschiedene Ablehnung dieses Treffens. Dabei betont er, dass Al-Azhar unmöglich mit denjenigen zusammensitzen könne, die die Geschichte verfälschen, die Rechte der Völker berauben und deren Heiligtümer angreifen.

Der Großscheich von al-Azhar fügte hinzu: Wie kann ich denn mit denjenigen zusammensitzen, die denjenigen geben, was sie gar nicht besitzen? Der amerikanische Präsident muss diese von der Scharia und vom Völkerrecht her illegale Entscheidung sofort rückgängig machen.

Der Großscheich machte den amerikanischen Präsidenten und seine Administration für die Anheizung der Hassgefühle im Herzen aller Muslime und Friedensliebenden weltweit verantwortlich, sowie für diese Missachtung aller demokratischen Werte und Prinzipien der Gerechtigkeit und Koexistenz, welche das amerikanische Volk sowie alle anderen friedensliebenden Völker hüten. Ferner machte der Großscheich den amerikanischen Präsidenten für die Folgen der Verbreitung vom Hass verantwortlich, wo die ehrwürdige Al-Azhar doch Tag und Nacht mit allen Kräften versucht, diesen Hass zu bekämpfen und Toleranz und Liebe zu allen Menschen und besonders zum amerikanischen Volk zu verbreiten.

Nach dem Freitagsgebet richtete der Großscheich einen dringenden Appell an die Bewohner von Jerusalem und sagte: Eure dritte Intifada soll so stark sein wie euer Glaube an eure Sache und eure Liebe zu eurem Heimatland. Wir stehen euch bei und werden euch nicht im Stich lassen.

Schon von Anfang an hat Al-Azhar eine klare Stellung zu der nichtigen Entscheidung der amerikanischen Administration genommen, Jerusalem als die Hauptstadt des zionistischen Besatzungsgebildes anzuerkennen. Ferner hat Al-Azhar immer wieder vor den Folgen dieser Entscheidung für die Weltsicherheit und den Weltfrieden gewarnt.

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