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Rechtsradikale und die Angriffe auf Gotteshäuser
Sameh Eledwy
/ Categories: Artikel

Rechtsradikale und die Angriffe auf Gotteshäuser

     Laut der Statistiken des Bundesinnenministeriums, belief sich die Zahl der Angriffe auf Muslime und Moscheen in Deutschland im Jahr 2018 auf mindestens 950 Angriffe, bei denen 33 Menschen verletzt wurden. Viele dieser Angriffe zielten auf Moscheen und islamische Institutionen. Die meisten dieser Angriffe kamen laut Berichte der deutschen Behörden seitens der rechten Strömung. Deswegen ergriff die deutsche Regierung viele Maßnahmen gegen Rechtsextremismus in der letzten Zeit. Aber das Szenario des Angriffs auf Gotteshäuser setzt sich trotzdem fort.

Diese Verbrechen waren u.a. Folge einer radikalisierten Kommunikationen, die sich in den sozialen Medien abspielt. Diese hetzen ständig gegen Muslime und Flüchtlinge. Als Folge dessen erhielten viele Moscheen im vorigen Juli etwa 23 Drohschreiben mit Bombardierung oder Verbrennen der Moscheen. Immerhin gibt es auch gewaltige Angriffe auf Frauen, die Kopftuch tragen, aber auch auf Männer mit Migrationshintergrund.

Als Folge dessen fühlen sich die Muslime gefährdet und haben das Gefühl, dass sie immer anvisiert sind. Manche davon haben sogar Angst in die Moscheen zu gehen. Deswegen forderten die Muslime mehrmals Schutz für Moscheen und islamische Einrichtungen in Deutschland. Manche Bundesländer haben dies wirklich gemacht und Bewachung in der Nähe von Moscheen gestellt.

Es passierte noch eigne Ereignisse, die die Gefahr des Rechtsextremismus in den Fokus gerückt haben. Dazu gehört der Mord an dem Politiker Walter Lübke in Kassel. Darüber haben die deutschen Medien viel berichtet und das Observatorium hat das Ereignis ebenfalls verurteilt und darüber analytische Berichte veröffentlicht.

Am Mittwoch, den 09.10.2019 gab es auch einen Angriff auf Synagoge in Halle am Sale. Der Täter versuchte in der Synagoge einzudringen, Als er scheiterte, schoss er zufälligerweise vor der Synagoge. Ein Passant und eine andere Person wurden in einem Restaurant gegenüber der Synagoge getötet und andere wurden verletzt.

Der Täter veröffentlichte das Verbrechen auf soziale Netzwerke und auf Twitchs „Live-Streaming-Seite“, das Video wurde letzthin gelöscht. Der Mann tauchte während der Durchführung der Operation in Halle deutlich auf, wo er eine Kamera auf seinem eigenen Helm anbrachte, wie der Vorfall in Neuseeland, bei dem zwei Moscheen anvisiert wurden.

Der Extremist erwähnte in diesem Video seine Beweggründe für den Vorfall. Er leugnete den Holocaust und hetzte ebenso gegen Juden auf und meinte, dass der "Feminismus" den Hauptgrund für den Rückgang der Geburtenrate Europas ist. Diese Gedanken gehören u.a. -laut einer Studie des Al-Azhar Observatoriums- zur Ideologie des Rechtextremismus. Dazu gehört auch die feindliche Haltung gegen Ausländer und ausländische Kulturen im Allgemeinen. Deswegen ist es von größerer Bedeutung, die Leute über die Gefahr der Gedanken dieser Strömung mit allen möglichen Mitteln aufzuklären. Damit sich die Leute über Unaufrichtigkeit dieser Gedanken im Klaren sind.

Der Angriff auf die Synagoge in Halle brachte auch die Gefahr dieser Strömung in den Fokus und zeigt ganz klar, dass Rechtsextremismus eine wahre Bedrohung für die Gesellschaft darstellt, da er nicht nur die Muslime und Ausländer bedroht, sondern auch die Anhänger aller Religionen und Unschuldigen auf Straßen, egal ob diese Deutsche sind oder nicht.

Der BKA-Chef „Holger Münch“ hob hervor, dass die rechten Straftaten die Demokratie gefährden indem er sagt: „Neben Ausländern und Juden gerieten zunehmend auch Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens ins Visier der Rechtsextremen.“ Der Bundesverfassungsschutz zählt ebenso insgesamt 12.700 Menschen zur gewaltbereiten rechtsextremen Szene. Verschärft werde die Lage durch eine neue Dynamik der Radikalisierung im Internet.

Die Angriffe auf Gebetshäuser werden von keinem Mensch mit gesundem Verstand akzeptiert, egal ob diese Moscheen, Kirchen, Synagogen oder andere sind. Deswegen sollen die Regierungen der verschiedenen Ländern wirkenden Maßnahmen ergreifen, damit die Gefahr der Hassprediger aus allen verschiedenen Strömungen reduziert wird. Die Politiker und Wissenschaftler sollen Kurse für die Mitglieder solcher Gruppen organisieren, damit diese auf richtige Weise in das gesellschaftliche Leben eingegliedert werden.

Es ist erwähnenswert, dass das Al-Azhar-Observatorium den Angriff von Halle am Sale mit großer Sorge verfolgte. Das Observatorium verurteilt diesen Angriff sowie jeden Angriff auf unschuldige Menschen oder Gotteshäuser. Zugleich hebt das Observatorium hervor, dass dieser Angriff eine neue Folge von der Gewaltkette ist, die die Rechtsextremisten seit Jahren in Europa begehen.

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